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Freenet Kündigung - Vorsicht! (Teil 2)

... Fortsetzung

11.09.2007 - Mahnung

Es ist wirklich kaum zu glauben! Heute erreicht mich eine Mahnung der Freenet AG. Diese wurde wieder an die alte Adresse geschickt und bezieht sich auf die letzte Rechnung. Den Rechnungsbetrag hatte ich zurück buchen lassen, nachdem Freenet ohne Einzugsermächtigung von meinem Konto abgebucht hatte. Eine Reaktion von Freenet auf meine erneute Kündigung bleibt aus. So langsam fehlen mir wirklich die Worte!

Als erstes rufe ich natürlich bei der Post an, denn bis zuletzt war der Status meines Einschreibens nicht auf "ausgeliefert" geändert worden und der Brief kam noch nicht zurück. Die gute Nachricht ist, dass mir die Post bestätigt, dass das Einschreiben am 24.08.2007 zugestellt wurde. Was jedoch fehlt, ist die Rückmeldung von Freenet, dass es angenommen wurde. Freenet ist bei der Post "einschlägig" bekannt! Es scheint übliche Praxis von Freenet zu sein, ein Einschreiben bzw. die Rückmeldung an die Post "zurückzuhalten". Auf Nachfrage der Post heißt es dann wohl, dass die Eingangsbestätigung "irgendwo untergegangen sei". Ich lasse also einen Nachforschungsauftrag erstellen. Ich bekomme dadurch eine schriftliche Bestätigung, dass der Brief entweder eingegangen ist oder die Annahme verweigert wurde. Leider kann das bis zu 35 Tage dauern. Da der Brief nicht zurückgekommen ist, nehme ich also mal stark an, das dies ein Versuch von Freenet war meine Kündigung "verschwinden" zu lassen oder sie zumindest sehr zu verzögern.

Morgen früh schicke als erstes den Widerspruch gegen die Mahnung an Freenet in dem ich zur Bearbeitung meiner Kündigung auffordere (wegen Umzug, mal abgesehen von den restlichen Vorkommnissen). Außerdem werde ich Freenet über dieses öffentliche Logbuch informieren.

12.09.2007 - Verbraucherzentrale

Ich wende mich an die Verbraucherzentrale, um sicherzugehen, dass ich rechtlich auf der richtigen Seite bin. Kurz gesagt, ich habe einen Fehler gemacht. Man sagt mir, dass ich Freenet sofort hätte in Verzug setzen müssen, denn der nicht funktionierende Notruf sei ein Mängel und kein Vertragsbruch. Ausserdem sei es ein Mängel, dass Freent seine Leistungen nicht unter meiner neuen Adresse erbringt. Ich habe also erst ein gesondertes Kündigungsrecht, nachdem ich Freenet aufgefordert habe, die Mängel innerhalb einer Frist zu beseitigen, und Freenet dieses nicht erfüllt. Auch in der Verbraucherzentrale ist die Vorgehensweise von Freenet bestens bekannt. Da heißt es "die wollen nicht". Es ist traurig, wie deutsches Recht funktioniert. Wahrschinlich würde ich mich sagar mit dieser Firma rumstreiten müssen, wenn wir es nicht rechtzeitig zum Krankenhaus geschafft hätten!

Also schicke ich gleich heute ein weiteres Schreiben an Freenet (dieses Mal an den Vorstand, Tipp der Verbraucherzentrale), in dem ich sie zur Behebung aller Mängel bis zum 24.09.2007 auffordere. Und wieder muss ich 4,40 EUR für ein Einschreiben mit Rückschein zahlen. Das macht dann allein heute 8,80 EUR, die ich wohl nie wiedersehe. Aber das Schlimmste ist, dass ich sie wegen dem betrügerischen Verhalten von Freenet ausgeben muss!

27.09.2007 - Neue Mahnung

Heute erreicht mich wieder eine Mahnung von Freenet. Freenet hat bis heute weder auf den Widerspruch noch auf die Aufforderung zur Mängelbeseitigung reagiert. Ich rufe wieder bei der Verbraucherzentrale an. Dieses mal höre ich ein wenig häufig "ich glaube" usw., was mich ein wenig beunruhigt. Es wird mir empfohlen, die Mahnung lieber zu bezahlen (beim letzten Gespräch war es das Gegenteil), da ich sonst möglicherweise verklagt werde und schnell zusätzliche Inkassokosten auf mich zukommen. Ich soll aber erneut kündigen, da Freenet heute den dritten Tag in Leistungsverzug ist.

Also schicke ich heute wieder einmal einen Brief an Freenet...

Das läuft überhaupt nicht so, wie ich mir das Ganze vorgestellt hatte. Ich ärgere mich seit fast 3 Monaten über diese unseriöse Firma namens Freenet und soll jetzt auch noch für Leistungen bezahlen, die ich nie erhalten habe! Ausserdem dürften sich die Kosten für die Einschreiben an Freenet mittlerweile auch auf ca. einen Monat Grundgebühr belaufen. Irgendwas läuft hier gewaltig falsch!



Fortsetzung folgt...


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